WTH#01 – Projekte

Die Teilnehmer am Hackathon dürfen selbstverständlich frei entscheiden, woran sie arbeiten wollen. Die Projekt-Skizzen auf dieser Seite sind als Vorschläge und Inspiration gedacht.

Uns gefällt beispielsweise so etwas wie diese Erste-Hilfe-App, oder generell Dinge die mit wenig Aufwand sinnvoll irgendetwas verbessern, getreu unserem Motto „Machen statt meckern!“.

Wer Ideen hat, darf sie uns gerne zusenden: kontakt@what-the-hack.saarland.

Persönlicher CO2 Monitor

Ein kleines Tool, das den eigenen „carbon footprint“ mitprotokolliert und persönliche Ziele definieren und nachverfolgen lässt. Also quasi eine Art weigth watchers für die Umwelt.

Schutz für JoggerInnen

Im Saarland ist das Leben sehr sicher, das gilt aber leider nicht überall. Eine Bekannte von uns läuft regelmäßig auf einer Strecke, auf der schon mehrfach Überfälle stattfanden. Für sie wäre es sehr beruhigend, eine App zu haben, in der sie vorab ihre Laufstrecke und die geschätzte Laufzeit eingegeben werden kann. Sollte sie zeitlich oder örtlich zu sehr davon abweichen, oder das Handy unerwartet nicht mehr erreichbar sein, wird eine vorher angegebene Bekannte per Nachricht informiert.
Auch wenn man nicht von bösen Mitmenschen ausgeht – diese App wäre auch prima z.B. beim Mountainbike-Fahren, wenn man verhidnern will, dass man nicht gefunden wird, falls man fällt und sich verletzt.

Wikipedia Watch

Wikipedia bietet Informationen, wer wann welche Seite editiert. Darin können spannende Informationen versteckt sein, die sich lohnen zu visualisieren. Wurden in den letzten zwei Wochen Seiten editiert von einer IP-Adresse innerhalb des Bundestages? Wenn ja welche? Und was wurde geändert?

Easy Rider (oder so ähnlich)

Wer kennt es nicht. Wieder mal ist der Bus zum Uni Campus in Saarbrücken überfüllt, oder man steht nachmittags im Stau auf dem Meerwiesertalweg. Damit soll nun Schluss sein. Du und deine Kollegen wollen es anders machen??? Dabei helfen umweltfreundlicher zur Arbeit zu pendeln! Aber Uber und Blablacar sind euch zu aufwändig für spontane einfache Pendlerwege. Dann mach’s doch mit Motivation, spielerisch einfach. Challenges warten auf dich und deine Kollegen. Meistere Sie gemeinsam und werde zum „Easy Rider“ und umweltbewussten Pendler Champion. Nicht der Arbeitgeber mit dem dicksten Firmenwagen soll am Campus (später in der Stadt) „auffallen“, sondern der, dessen Mitarbeiter umweltfreundlich und nachhaltig und trotzdem einfach zur Arbeit kommen. Für Ideen zur Skalierbarkeit ist genügend Freiraum und dieser Hackathon soll nur der initiale Startschuss sein. „Lasset die Spiele beginnen“ – Für einen smarteren Pendlerverkehr.

Local linked data oder „Stell dir vor, es gibt Kultur, Party, Kunst, … und niemand geht hin“

Wir haben die Kontrolle darüber, welche Informationen uns erreichen, den großen Medienkonzernen überlassen. Aufmerksamkeit bekommt nur noch der, der am lautesten schreit. Ungewöhnliche Projekte, die neu und spannend sind, können neben professionellen Schreihälsen nicht bestehen. Würdest du gerne mehr Inhalt und weniger Geschrei hören? Dann hilf uns, die Kontrolle zurück zu erobern! (Auführlichere Details gibt’s unter https://gitlab.com/domma/local-linked-data/wikis/Local-linked-data)

Radio-Hörspielsammler – Kopfkino (nicht nur) für blinde Mitmenschen

Die meisten öffentlich-rechtlichen Radiosender haben heutzutage einen mp3-Livestream, den man sehr einfach abgreifen und in eine Datei umleiten kann. Ebenso findet man online Informationen darüber, wann welcher Sender ein Hörspiel ausstrahlt. Wenn man diese Informationen zusammenbringt, bekommt man ein nettes Tool, dass diese Sendungen automatisch als mp3 aufzeichnet und ggf. noch korrekt mit Metainformationen versieht (Christoph hat hier einen Prototyp in Java, der als Grundlage verwendet werden kann).
Darüber hinaus bieten viele Radiosender Mediatheken an, die man mit ein wenig Programmieraufwand automatisert durchsuchen und Dateien downloaden kann. 
Die Vision hier wäre (beispielsweise) ein Tool, ähnlich wie MediathekView für Filme, dass sowohl streams mitschneidet als auch Sendungen online sucht und zum Download anbietet. Die Herausforderung ist, diese unterschiedlichen Aufzeichnungsarten mit einem gemeinsamen, leicht verständlichen Benutezrinterface zu versehen. 

Chat-Bots für Behinderte (Anna Tigunova)

The current dialog agents surve task oriented purposes of specific domain: restaurant reseravtion, for example. However they vaguely cover the area where they are needed most – help the disabled people. I suggest issuing chat bots tailored particularly to the aim of making certain applications friendly for disabled people. Die aktuellen Dialogagenten erarbeiten aufgabenorientierte Zwecke einer bestimmten Domäne: zum Beispiel eine Restaurant-Reservierung. Sie decken jedoch nur vage den Bereich ab, in dem sie am dringendsten benötigt werden – helfen Sie den Behinderten. Ich empfehle die Ausgabe von Chat-Bots, die speziell auf das Ziel zugeschnitten sind, bestimmte Anwendungen für Behinderte geeignet zu machen.

Freie Alternative zu Googles Standortverlauf für Android (Daniel)

Dienste wie Googles Standortverlauf (ehemals Latitude) sind sehr praktisch. Allerdings fühlt sich nicht jeder wohl dabei, seinen gesamten Standortverlauf einer Cloud anzuvertrauen. Deshalb möchte ich für Android ein lokales Standort-Tagebuch bauen, welches vollkommen offline funktioniert. Zu diesem Zweck wird in einem ersten Schritt eine Bibliothek für Android erstellt, welche zu einer Identifikationsnummer eines Mobilfunkmasts einen Standort liefern kann. Diese nutzt dazu eine lokale Kopie der Datenbank des Mozilla-Location-Service (MLS). Genauere Ergebnisse wären per SSIDs zu ermitteln, allerdings bietet Mozilla diese aus Datenschutzgründen nicht zum kompletten Download an. Sie können nur einzeln dort abgefragt werden. Dies widerspricht jedoch dem Offline-Gedanken. In einem zweiten Schritt soll eine App entstehen, welche die oben genannte Bibliothek nutzt, um regelmäßig den Standort zu ermitteln und diesen zusammen mit einem Zeitstempel in einer lokalen Datenbank zu speichern. Weiterhin soll die App in der Lage sein, auf einer Offline-Karte die gesammelten Standorte anzuzeigen. Zu diesem Zweck bietet es sich an, die Bibliothek Mapsforge zu verwenden.|Keine Angabe

Portal zur Verwaltung von Experimenten, Studien und Teilnehmern (Christian Thiel)

Eine mögliche Idee, an der ich schon mal gearbeitet habe: ein Portal, das die vielen Experimente und Studien an der Uni bei denen Versuchspersonen gesucht werden zusammenfasst und wo die Studien (-teilnahmen) von Forschern (und von Probanden) verwaltet werden können. Dazu eine übersichtliche Listenansicht, die man auf der Suche nach Studien nach Aufwandsentschädigung oder bestimmten Merkmalen, die man erfüllt, sortieren und filtern kann (Rechtshänder, Führerschein, Laktoseintoleranz,…).

Visual Storytelling (Thomas Darimont)

Ich würde gerne diesen Ansatz für Visual Storytelling: https://cloud.google.com/blog/products/ai-machine-learning/where-poetry-meets-tech-building-a-visual-storytelling-experience-with-the-google-cloud-speech-to-text-api für deutsche Gedichte ermöglichen.|thomasdarimont

Ruelloffener, zeitaktueller Controller für Signage Screens auf Basis von Screenly (Fabian Peter)

Unser Projekt: ein quelloffener, zeitaktueller Controller für Signage Screens auf Basis von Screenly (https://www.screenly.io/). Screenly an sich ist Open Source, der angebotene Controller wenn man mehrere Screens zentral verwalten will ist allerdings kostenpflichtig. Wir haben bereits eine Minimalversion in Produktion und würden den Hackathon dazu nutzen, den Controller Multi-Master-fähig und plattform-unabhängig zu machen (Docker, Message Queues). Initiales Ziel für uns war, keinen Cloudservice oder sonst eine veraltete, non-zentrale Lösung nutzen zu müssen, um unsere Fernseher mit Inhalten befüllen zu können. Screenly auf einem Embedded Device bietet alles was man zur Anzeige braucht plus offene (aber schlecht dokumentierte) API. Wir wollten einen Controller, der hardware-unabhängig im eigenen Netzwerk die Screenly-Raspberrys mit Playlisten und Inhalten betanken und steuern kann, ohne dafür das eigene Netzwerk zu verlassen. Klingt vielleicht unromantisch, löst aber ne Menge Probleme, da Signage (vor allem hochverfügbare und skalierbare; Thema Campus, etc) weitestgehend von proprietären oder veralteten oder überteuerten Lösungen dominiert wird, jedoch immer häufiger Anwendung in allen Branchen findet. Wer will nicht seinen Kunden das neuste Image Video zeigen im Büro-Foyer? Das Ding soll natürlich als Open Source Software verfügbar sein. Wäre ja blöd, einfach nur die nächste proprietäre Lösung zu bauen.

Saarcoin (Alain Knorr)

Der Saarcoin ist ein Token auf der Waves Blockchain. Gelauncht im April 2018. Die Idee hinter dem Saarcoin ist es, einen blockchain basierten Community-Token zur Verfügung zu stellen, um diverse Usecases für regionale und lokale Communities realisieren zu können. Ob als Utility-, Identity- oder Loyality-Token oder aber als Träger für Smart Contract Anwendungen, bishin zu Rewarding, Crowdfunding, Voting oder ähnlichen Prozessen. Um den ideellen Ansatz von Saarcoin im Sinne von Dezentralität, Transparenz und Demokratie zum Ausdruck zu bringen, steht das „Projekt“ offen für Leute, Teams, etc. die mitmachen wollen. Eine erste Integration in eine lokale Plattform ist derweil in Arbeit.

Sanascope  (Dan Romescu)

Open Source Project : Sanascope – https://github.com/VikVV/Sanascope|Keine Angabe

Technologische Innovationen im Gesundheitswesen  (Tamara Kirsch)

Technologische Innovationen im Gesundheitswesen (u.a. in Verbindung mit Sensorik, Computergrafik, Virtual Reality).

Wetterdaten und OpenWeather API (Jan Jochum)

Eine einfache Schnittstelle entwickeln die es ermöglicht selbst erfasste Wetterdaten zu openweather Api zu senden.

AGB- und Preistracking (Franziska Wolf)

Überwachung von Preisen bei dynamischer Preisgestaltung, Kontrolle von AGB-Klauseln,…